Betreuung eines demenzkranken Patienten - Bos-forum-leipzig.deEs unterliegt keinem Zweifel, dass eine gute Pflege eines Patienten mit Demenz eine enorme Herausforderung ist. Die Familie jedes Patienten mit Demenz sollte vor allem geduldig sein. Heutzutage ist die Betreuung und Pflege von an Demenz erkrankten Menschen eine Familiensache. Nach Statistiken, werden rund 80 % der Menschen mit Demenz durch ihre Familien betreut. Diese Betreuung ist mit enormen Anstrengungen verbunden. Im Frühstadium der Krankheit ist die Pflege noch vergleichsweise einfach.Mit der Zeit wird die Situation immer schwieriger. Betroffene benötigen eine gute Unterstützung im Alltag. In der Praxis bedeutet das, dass ihre Familien mit einer großen psychischen sowie körperlichen Belastung rechnen müssen. Das ist allerdings nicht alles. Die Pflege einer demenzkranken Person kann darüber hinaus zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Zahlreiche Personen, die einen demenzkranen Patienten zu Hause betreut, braucht eine professionelle Hilfe. Selbstverständlich kann man sich für ein Seniorenheim entscheiden. Jedoch, falls Sie diese Möglichkeit nicht in Betracht ziehen, können Sie auch eine private Betreuerin beschäftigen. Beachtenswert sind polnische Pflegekräfte, die eine preiswerte Alternative für deutsche Altenpflegerinnen bedeuten.

Wie sollte man seinen Alltag mit einem demenzkranken Menschen organisieren? In erster Linie sollte man sein normales Leben aufrechthalten, wenn dies möglich ist. Es ist empfehlenswert, den Alltag zu strukturieren. Warum ist das wesentlich? Ein gleich bleibender Tagesablauf garantiert Halt und Sicherheit – vergessen wir nicht, dass Patienten mit Demenz Sicherheitsgefühl benötigen. Natürlicherweise muss man die Eigenständigkeit der Betroffenen unterstützen.

Es unterliegt keinem Zweifel, dass Demenz ein ernstes Problem darstellt. Wenn Sie mit Ihrem Senioren sprechen, sollten Sie Auseinandersetzungen und kritische Aussagen konsequent vermeiden. Überdies müssen Sie langsam und dazu in verhältnismäßig kurzen Sätzen sprechen. Im Spätstadium der Krankheit sollte man jeden unnötigen Umgebungswechsel vermeiden.